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Veranstaltungen


Beratungstellentreffen in der Fachklinik Eußerthal
am 29. Juni 2017

Nach dem Brand 2008 konnten, die für eine nachhaltige Suchtbehandlung sehr wichtigen Suchtberatungsstellentreffen wieder aufgenommen werden.

Wichtige Kooperationen, um sich über neue Entwicklungen in der Sucht auszutauschen, eine nahtlose, funktionierende Zusammenarbeit zu gewährleisten und somit den Grundstein zu festigen, der für eine nachhaltige Rehabilitation notwendig ist, wurden wieder aufgefrischt. Denn wie während dem Vortrag des Referenten Georg Wiegand (Freier Berater für Kliniken und Suchtberatungsstellen) ersichtlich wurde, befindet sich der Rehabilitand auch nach einer erfolgreichen Entwöhnungszeit in einer instabilen Übergangszeit. Für die Sicherung des Therapieerfolgs sind weitere unterstützende Maßnahmen wie die Nachsorge oder die poststationäre ambulante Reha unerlässlich.

Seit Anfang 2017 wurde das Behandlungsspektrum erweitert. Neben der Alkohol und- Medikamentenabhängigkeit, werden nun auch Rehabilitanden mit der Indikation Pathologicher PC /Internetgebrauch und pathologisches Glücksspiel in eigenen Therapiegruppen behandelt. Hinzu soll eine Kombibehandlung mit stationärer Initialphase angeboten werden.
Die Hälfte der Rehabilitanden weist eine psychische Ko-Morbidität auf. Diese Problembereiche werden im Rahmen spezieller Indikativgruppen (z.B. Umgang mit Depressionen) mitbehandelt.

Raum für Diskussionen über die Gestaltung der zukünftigen Zusammenarbeit und damit verbundene Verbesserungsangebote gaben folgende Arbeitsgruppen:

- Optimierung der Alltagskommunikation zwischen Beratungsstelle und Fachklinik
- Neue gemeinsame Konzepte: Kombi Pathologisches Spielen und Pathologischer PC-/Internetgebrauch
- Pro und Contra: Erweiterte Zugangswege
- Rahmenbedingungen der Rehabilitation - Handlungsräume und Begrenzungen

Das Suchtberatungsstellentreffen wurde von allen Beteiligten sehr gut aufgenommen. Weitere, regelmäßige Treffen sollen folgen.

Beitrag zur Fachtagung in der Fachklinik Eußerthal 2016

"Alkohol im Fokus - Therapie im Wandel“ war der Titel der ersten Fachtagung in der Fachklinik Eußerthal nach dem Klinikbrand 2008. Über 250 Gäste aus Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Fachkliniken, Krankenhäusern und Sozialdiensten fanden den Weg in die Fachklinik.

Willkommensrede
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Der kaufmännische Direktor, Herr Christian Gorgs, eröffnete die Veranstaltung und informierte über den Verlauf der Modernisierungsmaßnahmen. Nach den Grußworten von Frau Saskia Wollny, Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, und Herrn Dr. Volker Weissinger, Geschäftsführer des Fachverbandes Sucht e.V., stellte der Chefarzt Herr Dr. Thomas Korte das erweiterte Behandlungskonzept der Fachklinik Eußerthal vor.

Neben den bereits 2013 in das Behandlungsspektrum aufgenommenen Indikationen „Pathologisches Glücksspiel“ und "Pathologischer PC-/Internetgebrauch" wird zukünftig ein Therapieangebot für adipöse bzw. übergewichtige Abhängigkeitskranke vorgehalten. Adipositas und Übergewicht ist mit einer Reihe von Erkrankungen assoziiert, die das Leistungsvermögen und damit die Erwerbsfähigkeit eines Patienten limitieren können Das medizinische Indikativangebot beinhaltet verhaltens- und bewegungstherapeutische sowie ernährungsmedizinische Behandlungsmodule und bietet eine gute Grundlage auch diese Patienten bei der Wiederherstellung, der Verbesserung bzw. dem Erhalt der Erwerbsfähigkeit zu unterstützen.

Herr Prof. Anil Batra, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung und stellvertretender Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen, gab im ersten Fachvortrag dem Publikum einen Überblick über neue Entwicklungen in der aktuellen Suchtforschung. Insbesondere die aktuell in der Fachöffentlichkeit geführte Diskussion über Abstinenz und reduziertes Trinken in Verbindung mit einer medikamentösen Unterstützung wurden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Seitens der Referenten bestand Konsens, dass die Abstinenz bei abhängigem Alkoholkonsum nach wie vor das übergeordnete Ziel der Behandlung ist.

Herr Peter Missel, Leitender Psychologen der AHG-Kliniken Daun, präsentierte darauffolgend einen Rückblick auf die Rehabilitation Suchtkranker der letzten 50 Jahre und eine Vision über die zukünftige Behandlung von Abhängigkeitskranken. Wichtige Eckpunkte der Vision waren erweiterterte Zugangswege zur Behandlung und nahtlose Übergänge im Suchthilfesystem.

Den Abschluss machte Herr Priv. Doz. Dr. Martin Poltrum, Philosoph und Psychotherapeut aus Wien, der die Zuhörer in die Welt des Kinos entführte. Die Darstellung von Sucht im Film und die Anwendung von Filmausschnitten in der Behandlung Abhängigkeitskranker wurden mit Hilfe von Filmausschnitten lebendig und unterhaltsam dargestellt.

Dr. Martin Poltrum
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Ein großer Teil der Besucher nutzte die Gelegenheit sich im Rahmen der angebotenen Führungen ein Bild von den neuen Räumlichkeiten der Fachklinik zu machen. Großen Anklang fand das Wohn- und Bezugsgruppenkonzept mit 12 Einzelzimmer für die Patienten, einem Gruppentherapie- und Gruppenwohnraum und dem Therapeutenbüro. Auch die Besichtigung der neuen Lehrküche, des Pflegestützpunkts und den neuen Räumlichkeiten für die Kreativtherapie stießen auf großes Interesse.
Chefarzt Dr. Thomas Korte dankte den Besuchern für die rege Teilnahme und schloss die Fachtagung mit der Ankündigung, dass zukünftig die Fachtagung in Eußerthal wieder jährlich stattfinden wird.

Bildgalerie
Dr. Korte mit Gruppe
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Fachtagung Vortragende
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Rehabilitations Team Sucht
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Herr Lange
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Neues Bettenhaus eingeweiht:
Klares Bekenntnis zum Standort Eußerthal

Zur Einweihungsfeier am 21.07.2016

Nur 30 Monate nach dem ersten Spatenstich wurde das neue Bettenhaus in der Fachklinik Eußerthal eingeweiht.

Ersatzgebäude

Der Anbau an die historischen Gebäudeteile bietet Platz für 120 Rehabilitanden mit Abhängigkeitserkrankungen und ersetzt das Bettenhaus aus den 1950er Jahren.

Eröffnungsfeier neuer Anbau der Fachklinik Eußerthal

In der Feierstunde gratulierten auch die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und die Landrätin des Kreises Südliche Weinstraße, Theresia Riedmaier.

Näheres erfahren Sie auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

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Herr Christian Gorgs
Kaufmännischer Direktor

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