Inhalt

Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit

Wir gehen in Deutschland von 1,7 Millionen Menschen mit Alkoholmissbrauch und 1,7 Millionen Alkoholabhängigen aus. Geschätzte 4,6 Millionen Menschen haben ein missbräuchliches Konsumverhalten in Bezug auf Schmerz-, Beruhigungs- und Schlafmittel, 2,1 Millionen sind davon abhängig (Pabst et al. 2013).
Viele Menschen erkennen lange Zeit ihr missbräuchliches Konsummuster nicht. Psychische und körperliche Gesundheitsprobleme, Schwierigkeiten in Partnerschaft und Familie sowie am Arbeitsplatz, die eigentlich mit dem Suchtmittelkonsum bewältigt werden sollen, nehmen jedoch auf Dauer zu und führen unbehandelt zu einer Suchtmittelabhängigkeit mit vermehrten negativen psycho-sozialen Folgeerscheinungen.

Die Suchtmittelabhängigkeit wird in der Regel dann diagnostiziert, wenn während des letzten Jahres mindestens drei der nachfolgend aufgeführten sechs Kriterien der „Diagnostischen Leitlinien für das Abhängigkeitssyndrom“ erfüllt sind:

  • Es besteht ein starker Wunsch oder Zwang, Suchtmittel zu konsumieren.
  • Es besteht eine verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Konsums.
  • Das Auftreten eines körperlichen Entzugssyndroms.
  • Es kann eine Toleranz nachgewiesen werden, d. h. es sind zunehmend höhere Dosen erforderlich, um die ursprünglich durch niedrigere Dosen erreichten Wirkungen hervorzurufen.
  • Andere Vergnügungen oder Interessen werden zugunsten des Substanzkonsums zunehmend vernachlässigt.
  • Der Suchtmittelkonsum wird trotz nachweisbarer eindeutiger schädlicher Folgen körperlicher, sozialer oder psychischer Art fortgesetzt.

Die Behandlung der Suchtmittelabhängigkeit fällt seit 1978 in die Zuständigkeit der Krankenkassen und der Rentenversicherung, die seitdem diesbezüglich bewährte Behandlungsmaßnahmen anbieten. Infolgedessen lassen sich Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit heute erfolgreich behandeln.

Gründe für den Ausstieg aus der Abhängigkeit und den Einstieg in ein zufriedenes abstinentes Leben können sein:

Gewinnen Sie Ihre Freiheit zurück, ein selbstbestimmtes Leben zu führen!
Gewinnen Sie Ihre Würde und Respekt vor sich und anderen zurück!
Gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Familie und Freunde zurück!
Gewinnen Sie wieder Selbstvertrauen in Ihre Fähigkeit, Probleme lösen zu können!
Nehmen Sie wieder aktiv am sozialen und beruflichen Leben teil!

Nehmen Sie Ihr Leben wieder selbst in die Hand!

Wir helfen Ihnen gerne dabei.

Suche & Service

Fachklinik Eußerthal

Klinik zur Rehabilitation Abhängigkeitskranker

Klinikstraße 1 | 76857 Eußerthal
Tel. 06345 20 0 | Fax 06345 20 119
E-Mail: fachklinik-eusserthal@drv-rlp.de

Klinikverbund der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

Gemeinsam sind wir vier ...

Fachklinik Eußerthal

Mittelrhein-Klinik
Drei-Burgen-Klinik
Edelsteinklinik